Betriebs-und Öffnungszeiten

Betriebs-und Öffnungszeiten

Der Betreiber der Jugendverkehrsschule hat ab sofort jeden Montag bis Freitag in der Zeit von 14:30 bis 16:00 Uhr in der Bremer Straße geöffnet und jeder kann dort üben kommen.

Wann? täglich von 14:30 bis 16:00 Uhr

Wo? Jugendverkehrsschule Moabit, Bremer Straße 10, 10551 Berlin

Fahrräder und Helme sind vorhanden. Bei weiteren Fragen erreichen Interessierte Wendepunkt gGmbH entweder per Email unter info(at)team-wendepunkt.de oder telefonisch unter der 030/39408077 zwecks Terminvereinbarung etc.

Zur Zeit findet kein Betrieb statt

Ausschreibung Jugendverkehrsschulen in Mitte

Was wird aus der Jugendverkehrsschule Moabit?

Wir laden Euch alle ein, am kommenden Freitag von 19:00 – 21:00 Rathaus Tiergarten (Balkonsaal) Mathilde-Jakob-Platz 1, 10551 Berlin mit uns über die Zukunft der Jugendverkehrsschulen im Bezirk Mitte zusprechen.

Die Berliner Rahmenlehrpläne wurden vom Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) erarbeitet. Die Zusammenfassung der Inhalte der Rahmenlehrpläne für diese Broschüre erfolgte in Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und dem Landesinstitut für Schule und Medien.

Die aktuell gültigen Rahmenlehrpläne finden Sie unter http://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/lehrplaene/index.html.


Verkehrs- und Mobilitätserziehung (ab Seite 30) 

Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist eine fachübergreifende Aufgabe der Grundschule, die in den Jahrgangsstufen 1-4 vorwiegend in den Sachunterricht eingebunden wird. In jeder Jahrgangsstufe sind mindestens 10 Unterrichtstunden einem verkehrspädagogischen Inhalt gewidmet.

Vom Schulwegtraining über die Radfahrausbildung soll Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Grundschule die Kinder befähigen, sich zunehmend selbstständig und sicher auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit zu bewegen und die Anforderungen des Verkehrs zu bewältigen.
Die Kinder setzen sich mit den verschiedenen Formen der Mobilität, dem daraus entstehenden Verkehrsgeschehen und den Auswirkungen auf Sicherheit, Gesundheit und Umwelt kritisch auseinander. Sie lernen, ihr Verhalten im Verkehr und ihre Verkehrsmittelnutzung kritisch zu
hinterfragen und Mobilitätsentscheidungen bewusst und kompetent zu treffen.
Rücksichtnahme, Selbstbeherrschung, Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbereitschaft werden angebahnt. Über Wahrnehmungsschulung und psychomotorische Übungen trainieren die Kinder situationsbezogene und vorausschauende Verhaltensweisen. Sie lernen, sich partnerschaftlich zu verhalten, Risiken richtig einzuschätzen und zu vermeiden, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu meistern. Sie lernen auch, die Auswirkungen des eigenen Mobilitätsverhaltens auf sich, auf andere und auf ihre Umwelt zu erkennen, und sollen die Bereitschaft aufbauen, ihr Mobilitätsverhalten umweltschonend und sozial auszurichten.
Mit der Beherrschung und Befolgung grundsätzlicher Regeln lernen die Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für sich, für die Umwelt und Mitverantwortung für andere zu übernehmen und sich rücksichtsvoll zu verhalten. Neben der Sicherheitserziehung werden dabei wichtige Ziele der Sozial-, der Gesundheits- und der Umwelterziehung berücksichtigt.
Ziel ist die Entwicklung und Förderung eines gesicherten Verständnisses für das komplexe System Straßenverkehr, das Beherrschen der notwendigen Regeln sowie die von einem fundierten Selbstwertbewusstsein getragene Verantwortungsbereitschaft für sich, für die Mitmenschen, insbesondere die anderen Verkehrsteilnehmer und für die Umwelt. Die Kinder erfahren Mobilität und die dadurch ermöglichte zeitliche und örtliche Unabhängigkeit als einen wichtigen Teil ihrer Lebensqualität.

Themen und Inhalte

Jahrgangsstufen 1 bis 4

Die Schülerinnen und Schüler nehmen vor allem als Fußgänger und Mitfahrer im Auto und Bus oder Bahn am Straßenverkehr teil. In den Jahrgangsstufen 3 und 4 erweitern sie ihren Aktionsradius und benutzen das Fahrrad, Busse und Bahnen bereits selbstständiger.
Im Mittelpunkt der Jahrgangsstufen 1 bis 4 stehen das Schulwegtraining und die Radfahrausbildung.
– Schulwegtraining: Der sichere Schulweg
– Verkehr in der Schul- und Wohnumgebung
– Vorteile des Zu-Fuß-Gehens
– Übungen zur Motorik und zur Wahrnehmung
– Radfahrausbildung
– Verkehrsregeln und soziales Verhalten im Verkehr
– Öffentlicher Personennahverkehr
– Mitfahren im Auto
– Mitfahren in Bus und Bahn
– Umweltfreundliche Verkehrsmittel

Jahrgangsstufen 5 und 6

Die Schülerinnen und Schüler weiten ihren Aktionsradius noch mehr aus und benutzen Fahrrad, Busse und Bahnen.
– Der sichere Schulweg
– Fahrrad und Umwelt, Fahrrad und Verkehrsgestaltung
– Selbstständige Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
– Kennenlernen des Personenfernverkehrs
– Mobilität und Sozialverhalten
– Verkehr und Recht
– Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
– Verkehr, Umwelt und Klima
– Alternative Antriebstechniken und Fahrzeuge
– Formen der Mobilität
– Ökologische Klassenfahrten


Die Verkehrserziehung ist ein Teil des Bildungsauftrages des Berliner Senats. Der Berliner Senat hat den praktischen Teil den Bezirken übertragen und seit 2011 kommt der Bezirk Mitte dieser Aufgabe sehr schleppend hinterher.

Nun möchte das Bezirksamt Mitte den Bildungsauftrag Verkehrs- und Mobilitätserziehung des Berliner Senats in einer Dienstleistungskonzession verkleidet und an Interessenbekunder delegieren.

Leider wurde wie schon unter der Vorgängerregierung (seit 2013) Bürger und Initiativen nicht in die Vorplanung einbezogen!

Auch die Vergabe, an den jetzigen Träger Wendepunkt gGmbH in 2016 wurde schon intransparent vom Bezirksamt durchgeführt. Zum Glück hat das Bezirksamt Mitte bei dem jetzigen Verfahren, die uns wichtigen Punkte berücksichtigt.

Aber nicht nur die kurze Laufzeit des doch sehr Umfangreichen Verfahrens als auch die Frage nach dem Sinn einer solchen Dienstleistungskonzession wirft weitere Fragen auf.

  • Wurden aus dem zusätzlichen bereitgestellten Finanzmitteln des Senats an weitere Personalstellen für die Jugendverkehrsschulen gedacht?
  • Die Abwicklung & Bereitstellung der Finanzmittel 2018 für die Fahrbahnerneuerung der Verkehrsschule Moabit bleibt wohl in der Hand des Bezirksamtes?
  • Werden Mittel für die Reparatur des Gebäudes bereitgestellt?
  • Werden Mittel für den Ausbau einer Behinderten Toilette bereitgestellt?
  • Gibt es, falls das Konzept Dienstleistungskonzession scheitert eine Haushaltsplanung für die Jugendverkehrsschulen und wo finden wir die?
  • Wird die Dienstleistungskonzession wieder auf der Personalstruktur 1 Euro Job – Hartz IV geplant?

Und nun zum Verfahren!

Primär geht es um das Interessenbekundungsverfahren zur Vergabe einer Dienstleistungskonzession veröffentlicht Pressemitteilung Nr. 342/2017 vom 21.08.2017 des Bezirksamt Mitte


Interessenbekundung für den Betrieb einer Jugendverkehrsschule im Bezirk Mitte
Interessenbekundungsverfahren zur Vergabe einer Dienstleistungskonzession

  1. Auftraggeber
    BA Mitte von Berlin
    Abt. Schul- und Sportamt
    Bereich Schulbau und Infrastruktur
  2. Art und Umfang
    Betrieb einer Jugendverkehrsschule im Bezirk Mitte,
    a) Ortsteil Tiergarten- Moabit, Bremerstr. 10 in 10551 Berlin
    oder
    b) Ortsteil Wedding, Gottschedstr. 23 in 13357 Berlin
    Es ist für jeden Standort eine gesonderte Interessenbekundung abzugeben!
  3. Zeitraum der Ausführung
    01.01.2018 – 31.12.2020, ohne Option einer Verlängerung
  4. Teilnahmebedingungen
    – gemeinnütziger Verein oder gemeinnützige Gesellschaft
    – Nachweis der Haftpflichtversicherung zur Absicherung von Personen- und Sachschäden
  5. Bedingungen zur Betreibung der Jugendverkehrsschule
    Aufgaben und Pflichten des Dienstleisters:
    – Umsetzung und Unterstützung der kostenfreien Verkehrserziehung innerhalb des Schulunterrichtes; Ansatz der Größenordnung als Richtwert hier: ca. 32 Schulklassen.
    Tägl. Öffnungszeiten gestalten sich erfahrungsgemäß wie nachstehend:
    Montag – Dienstag: 8:00 Uhr – 18:00 Uhr
    Mittwoch – Freitag: 8:00 Uhr – 19:00 Uhr
    Samstag: 12:00 Uhr – 18:00 Uhr
    – Entsprechend den saisonalen Wetterverhältnissen ist der Zeitraum von März bis Ende Oktober vorgesehen.
    – Mobilitätserziehung und Förderung der selbstständigen Mobilität für Menschen mit Migrationshintergrund, Senioren, Mobilitätseingeschränkte in Form von Einzel- und Gruppenangeboten, ggf. unter Einwerbung von Drittmitteln und/ oder innerhalb von Kooperationen mit anderen Anbietern zur Durchführung von z. B. Radfahren für Mädchen mit Migrationshintergrund, Dreiradfahren für Mobilitätseingeschränkte, Pedelec-Praxis für Senioren u. a.
    – Bereitstellung des notwendigen Personals. Hierbei ist ein aktuelles, erweitertes Führungszeugnis unabdingbar und dokumentierpflichtig
    – Organisation und Terminvergabe für die Schulen mit ggf. weiterer Nutzungsmöglichkeiten nach Vereinbarung im Rahmen des genannten Auftrages
    – Gewährleistung der Verkehrssicherheit: Wartung und Reparatur des Fuhrparks (Fahrräder und Trettfahrzeuge) in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Polizei
    – Übernahme der Verkehrssicherungspflicht innerhalb der Öffnungszeiten
    (Beseitigung von rutschigen Blätterwerk, Müllentsorgung auf dem Gelände, usw. )
    Betriebs- und Instandhaltungskosten werden vom Auftraggeber übernommen.
  6. Rechte des Dienstleisters:
    – Nutzung des Geländes, einschließlich des Gebäudes innerhalb der Durchführung und der Planung und Vorbereitung der Verkehrserziehung und ggf. weitere durch den Auftraggeber genehmigte Veranstaltungen
    – Nutzung des bereitgestellten Fuhrparks
    – Nach Genehmigung durch den Auftraggeber Kooperation mit weiteren Nutzern möglich
  7. Frist
    Die Interessenbekundung muss bis zum 29.09.2017 beim Auftraggeber eingegangen sein und alle Anforderungen gem. Punkt 4 erfüllen; die bestätigenden Unterlagen sind mitzusenden, wobei sich das Bezirksamt vorhält, weitere Unterlagen zu fordern.
    Es ist bitte zu beachten, dass es sich hierbei um kein Vergabeverfahren für Liefer- und Dienstleistungen handelt, sondern die Trägerschaft vielmehr als sogenannte Dienstleistungskonzession vergeben wird.
    Die Interessenten haben die Möglichkeit ihre Angebote jederzeit zurückzuziehen, jedoch für ihre Beteiligung an dieser Interessenbekundung keine Kosten geltend machen.
    Alle Bewerber werden als unbekannt behandelt, auch wenn diese möglicherweise aus anderen Zusammenhängen bekannt sein sollten.
    Ihre aussagekräftigen Unterlagen senden Sie bitte an:

Bezirksamt Mitte von Berlin
Abt. Schule, Sport und Facility Management
AG Schulbau und Infrastruktur
Hr. Scharries
Karl- Marx- Allee 31
10178 Berlin


Dienstleistungskonzession

Eine Dienstleistungskonzession ist eine Form der Übertragung einer staatlichen oder kommunalen Aufgabe auf einen Dritten. Dienstleistungskonzessionen sind dadurch gekennzeichnet, dass der Konzessionär als Gegenleistung für die Erbringung der Dienste statt einer Vergütung das Recht zur kommerziellen Nutzung und/oder Verwertung erhält. Der Konzessionär trägt dabei das wirtschaftliche Nutzungs- und Verwertungsrisiko. Häufig handelt es sich um ein Betreibermodell im Rahmen einer Public Private Partnership.

Public Private Partnership

Das Betreibermodell sieht in der Regel vor, dass der private Unternehmer ein Infrastrukturprojekt auf eigenes Risiko plant, errichtet, finanziert und betreibt; er hat die Bauherreneigenschaft und trägt das wirtschaftliche Risiko. Für diese Vorhaben wird meist eine Einzweckgesellschaft gegründet. Die Betriebskosten und der Kapitaldienst werden durch Gebühren aufgebracht, die die Nutzer für die Inanspruchnahme der Einrichtung zu entrichten haben. Der private Betreiber erbringt seine Leistungen entweder im Namen und auf Rechnung der Gemeinde oder als Konzessionär in eigenem Namen. Grundlage ist stets ein Betreiber- oder Konzessionsvertrag, in dem sich die Kommune Kontroll- und Zugriffsrechte sichert.

Und nun schauen wir mal was wir bewirken können, wir haben es ja schon mal geschafft.

Und unser Rat an die Politik!
Ohne euch wird das Nix, aber macht daraus keinen Wettbewerb, den wir reden hier von einer gesamtgesellschaftliche Aufgabe!

 

Gemeinsam mit dem Schulstadtrat die Zukunft der Jugenverkehrsschule besprochen

Was ist aus dem erfolgsversprechenden Abschluss und einer wirklich guten Perspektive für 2017 geworden?
Hier findet ihr die Antwort

 

 

Ehrenamtspreis für die Initiative Jugendverkehrsschule Moabit

Der CDU-Ortsverband Moabit zeichnet „engagierte Bürger*innen Moabits, die sich im Sinne eines sozialen Miteinanders für die Menschen und ihren Stadtteil aktiv einbringen“ mit seinem einmaligem „Moabiter Wecker“ aus. Knapp 70 Leuten waren daher der Einladung in die Arminiusmarkthalle Moabit gefolgt, um die feierliche Zeremonie mitzuerleben.

Volker Liepelt, der Ortsverbandsvorsitzende, betonte am Anfang der Preisverleihung, die am 18. Juli 2016 stattfand: Anerkennung, Ermutigung und Würdigung ehrenamtlichen Engagements sind unsere Motive für diese Preisvergabe. Zugleich gelte: „Der Preis verpflichtet insbesondere auch die Moabiter CDU! Wir wollen die ehrenamtlich Engagierten weiterhin unterstützen, fordern Sie uns!“

Doris und Harry vor der Verleihung des "Moabiter Weckers"

Doris und Harry vor der Verleihung des „Moabiter Weckers“

2016 wurden 27 Vorschläge eingereicht, welche Initativen den Preis erhalten sollten. Von denen haben sich fünf durchgesetzt u. a. wir, die „Initiative Jugendverkehrsschule Moabit“. Harry und ich vertraten die Initiative, Olaf Lemke (Mitglied der CDU-Fraktion in der BVV-Mitte) hielt die Anfangsrede: Als Vorsitzender des Schulausschusses sei er in den letzten zwei Jahren intensiv und immer wieder mit der vom Bezirksamt beabsichtigten Schließung der Jugendverkehrsschule Moabit befasst gewesen. Besonders Frau Citro, habe die CDU mit Informationen und Forderungen versorgt und sei immer hartnäckig geblieben. Anders als die SPD-Schulstadträtin sei die CDU immer überzeugt gewesen, dass die Jugendverkehrsschule Moabit in der Bremer Straße 10 für die Moabiter Kinder, Schulen und die Verkehrserziehung notwendig und unverzichtbar sei.

"Moabiter Wecker", Urkunde und erster Flyer

„Moabiter Wecker“, Urkunde und erster Flyer

Eine engagierte Bürgerin hat uns freundlicherweise ein Video zur Verfügung gestellt, auf dem die Laudatio von Herrn Lemke sowie unser Redebeitrag zu hören und sehen sind.

Zum Schluß möchten wir uns insbesondere bei Thorsten Reschke bedanken. Er war es, der den Grundstein für das Umdenken in Sachen #JVSMoabit bei der CDU Mitte gelegt hat. Wir werden Sie vermissen!

Liebe Grüße von Doris & Harry

Liebe Grüße von Doris & Harry

Das Ding mit den Zäunen in Mitte!

Das Ding mit den Zäunen in Mitte!

Es geht um den Dringlichkeitsantrag von SPD + Bündnis 90/Die Grünen für die März-BVV, die Bremer Straße als sozial-ökologisch-pädagogischen Nahraum zu entwickeln und ein regionales Infrastrukturkonzept (z. B. SIKO) für die Bremer Straße und Umgebung zu erstellen.

Die Jugendverkehrsschule-Moabit ist schon ein sozial-ökologisch-pädagogischer Nahraum und die nachfolgende Forderung zeigt, dass der Antrag weder durchdacht noch die geplante Bebauung aufgegeben wurde!
Auch die Idee, den Zaun zu entfernen, um das Gelände ganztägig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist so ein typisch nicht durchdachtes Vorhaben der Antragsteller.
Bündnis 90/Die Grünen in Mitte nennen es einen Prüfauftrag, was immer damit gemeint ist.

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Wie kann die Konzeption eines frei zugänglichen Verkehrsgartens in dem Gesamtareal aussehen, der ohne Zäune auskommt, der Öffentlichkeit ganztägig zugänglich ist und ebenso dem Anspruch an eine moderne Verkehrserziehung und des Verkehrstrainings auch für bewegungseingeschränkte ältere Menschen und Menschen mit Behinderung (z. B. „freies Fahren“, Mobilitätstraining unter Einbeziehung von Dritten, z. B. ADFC, Verkehrswacht usw.) Rechnung trägt?

Vier Monate nach diesem Eilantrag gibt es seitens der SPD ein zu erwartendes Umschwenken und die Bezirksrätin Sabine Smentek (SPD) fordert einen Zaun am Sportplatz Lessingstraße zum Schutz vor Vandalismus.

Was nun, Frau Smentek? Den Zaun an der Jugendverkehrsschule Moabit entfernen, um den Ort der Öffentlichkeit ganztägig zugänglich zu machen und den zu erwartenden Vandalismus für weitere Bebauungsideen nutzen?

Und – SPD + Bündnis 90/Die Grünen – bitte schaut euch auch mal die Enttäuschung der Eltern bezüglich der Spielplatz Oldenburger Straße/Emdener Straße an!

Hallo, SPD + Bündnis 90/Die Grünen! Anstatt solche Eilanträge zu stellen, bitte erst einmal um den Zustand der Jugendverkehrsschule Moabit kümmern und nicht durch vorgeschobenen Aktionismus die Reparatur der Fahrräder intransparent auslagern!

Wir, die Freunde der Jugendverkehrsschule Moabit e.V., haben uns die Arbeit gemacht, alle defekten Fahrräder auszusortieren und im hinteren Bereich zu sammeln.
Jedes Fahrrad wurde nummeriert, katalogisiert, fotografiert und im Laufe der Woche werden alle technischen Mängel erfasst und in einer öffentlichen Datenbank bereitgestellt.

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ADFC goes JVSMoabit

Danke an den ADFC Berlin und alle Anwohner*innen und die vielen Kinder! Auch die Veranstaltung heute hat eindeutig gezeigt: Die ‪#‎JVSMoabit‬ ist für uns Alle da!

Steve Rauhut Harry Hensler Mirco Brahmann Mario Wyrwas Do Cruz und viele andere hatten heute auch was zu feiern: Die Gründung unseres Vereins Freunde der Jugendverkehrsschule Moabit e. V.

Als dann noch 14 Kinder aus der NUK mit den Ehrenamtlichen des ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. vorbeikamen, war das Event perfekt!

Nach der Inventur der Fahrräder ist es amtlich: Das Bezirksamt Mitte von Berlin muss noch Einiges leisten, um die Bremer Str. 10 auf Vordermann zu bringen. Wir freuen uns drauf! Danke an das Schulamt, dass die Rollläden im Schulungsraum auf Elektro umgestellt wurden und nun endlich einwandfrei funktionieren! Ein Schritt in die richtige Richtung!

Ein herzliches Dankeschön an Amy Jane für die süßen Reflektoren in Eulenform von Fielmann. Die Kinder haben sich sehr darüber gefreut 😉

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Petition mit Forderungen an das Bezirksamt-Mitte

Kümmern Sie sich JETZT um die Jugendverkehrsschule Moabit!

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat im Frühjahr 2016 entschieden, die Jugendverkehrsschule (JVS) in der Bremer Str. 10 in 10551 Berlin-Moabit bleibt!
Wir fordern das Bezirksamt daher auf, seiner Pflichtaufgabe nachzugehen.

JETZT ist der Zeitpunkt, um:

* Das Unterrichtshäuschen + die Fahrbahn zu sanieren

* Einen Träger zu beauftragen

* Intakte Fahrräder zur Verfügung zu stellen Haushaltsgelder

* Fördergelder für das Gelände abzurufen

* Das Gelände von der Konsolidierungsliste zunehmen

* GRÜNES Licht für die JVS Moabit zu geben

Respektieren Sie die Beschlüsse der BVV und handeln Sie entsprechend! Die Bezirksverordneten sind die demokratisch gewählten Vertreter der Bürger. Ein Ignorieren des BVV-Beschlusses kommt einer Missachtung des Bürgerwillens gleich!
Daher fordern wir Sie auf: Nehmen SIE es in die eigene Hand und fangen Sie endlich an, die JVS umgehend für die Kinder und BürgerInnen instand zu setzen.

Worauf warten Sie noch? Hier die Petition unterschreiben

WIR ALLE verhinderten die Schließung der Jugendverkehrsschule

Der 2 Jahre andauernde Protest gegen die Schließung der Jugendverkehrsschule Moabit in der Bremer Straße 10 in 10551 Moabit hat gezeigt das es sich lohnt für die Rechte der Kinder und Jugendlichen in Moabit auf die Straße zu gehen.

 

Mit einer kleinen Onlinepetition bei Change.org mit dem Titel Nehmen Sie den KITA- und Grundschulkindern die Jugendverkehrsschule in Moabit NICHT weg! unter https://www.change.org/p/carsten-spallek-nehmen-sie-den-kita-und-grundschulkindern-die-jugendverkehrsschule-in-moabit-nicht-weg startete der Protest gegen die Schließung der Jugendverkehrsschule Moabit. Binnen kurzer Zeit hatten sich 6.776 Unterstützer/innen gegen die Schließung ausgesprochen, hinzukamen über 600 gesammelte Unterschriften an Moabiter Veranstaltungen.

Am Samstag, den 27. September 2014, trug die Initiative den Protest zum Erhalt der Jugendverkehrsschule Moabit aus den Köpfen und Herzen auf die Moabiter Straßen. Unter dem Hashtag: #jvsmoabit starteten wir zeitgleich die SocialMedia Kampagne 😉

Die komplette Dokumention wird zeitnah im kleinen Tiergarten am #Ottopark ausgestellt.

Der erste Teil des Projektes Integrative Verkehrsschule ist somit auf den Weg gebracht. Mitte April 2016 folgt die Gründung des Förder- und Entwicklungsvereines für die „Integrativen Verkehrsschulen Berlin/Brandenburg“ mit dem altersübergreifenden, sozialengagierten, Integrationsbezogenem Generationsprojekt „Verkehrserziehung“

Es hört sich zwar hochtrabend an, aber um es auf einen Nenner zubringen „Bürgerland in Bürgerhand“.

 

 

 

 

 

 

Ein Schritt in die richtige Richtung

Gestern wurde in der BVV die Offenhaltung der Jugendverkehrsschule-Moabit Bremer Straße 10 in 10551 Moabit beschlossen.
Der 2. jährige Protest der Initiative und unser Unterstützer gegen die Schließung der Jugendverkehrsschule-Moabit brachte vorerst ein positives Ende, das aber nun mit Leben erfüllt werden muss!
Alle Parteien bis auf die SPD waren sich einig. Die JVS Moabit ist somit für diese Wahlperiode gesichert. Leider konnte die SPD mithilfe der Bündnis 90 die Grünen Ihre Bebauungsabsichten der Bremer Str. 10 durch den im letzten Blog vorgestellten und gestern beschlossenen Antrag in die nächste Wahlperiode tragen.

D.h. für uns:

Mit dem offiziellen Beschluss zum Erhalt im Rücken, werden wir jetzt Nägel mit Köpfen machen. Die Mehrheit auf politischer Ebene ist das Fundament für unsere weiteren Tätigkeiten:
Mit Akteuren aus der BVV aber auch mit weiteren erfahrenen Menschen werden wir ein Betreiberkonzept auf die Beine stellen und weitere Schritte gehen, um die JVS langfristig zu sichern. Wir werden ein Spendenkonto einrichten und mit bürgerlichem Engagement und professioneller Hilfe das Häuschen kosteneffizient sanieren.
Für die einen fängt jetzt die heiße Phase des Wahlkampfs an, für uns die eigentliche operative Arbeit zum Erhalt der Jugendverkehrsschule-Moabit Bremer Straße 10 in 10551 Moabit.

Eins ist klar: Die JVS muss für die kommenden Generationen erhalten werden.

 

#JVSMoabit: Dringlichkeitsantrag von SPD + Bündnis 90/Die Grünen für die März-BVV

Es hört sich an wie die unendliche Geschichte, sie wurde aber nicht von Michael Ende sondern von der SPD + Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Mitte geschrieben

Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen beide Parteien die Fläche der Jugendvekehrsschule Bremer Straße 10 als sozial-ökologisch-pädagogischen Nahraum entwickeln! Hier nun erstmal der weitere Antrag. (Auf Vollstandigkeit wird keine Garantie übernommen)

Dringlichkeitsantrag von SPD + Bündnis 90/Die Grünen für die März-BVV

Bremer Straße als sozial-ökologisch-pädagogischen Nahraum entwickeln

Das Bezirksamt wird ersucht, ein regionales Infrastrukturkonzept (z.B. SIKO) für die Bremer Straße und Umgebung zu erstellen. Bei der Erstellung ist ein besonderes Augenmerk auf die weitere Entwicklung der Bremer Straße hin zu einem sozial-ökologisch-pädagogischem Nahraum zu werfen. Die Inanspruchnahme von Fördermitteln (z.B. AZ, Soziale Stadt, SIWA) soll dabei geprüft werden.

Bei der Erstellung der Studie ist eine intensive Bürgerbeteiligung (einschließlich Kinder- und Jugendliche) sicherzustellen.

Besondere Berücksichtigung sollen dabei u.a. folgende Aspekte finden:

Entwicklung der Mobilitätserziehung in der Bremer Straße
Wie kann eine Konzeption eines frei zugänglichen Verkehrsgartens in dem Gesamtareal aussehen, welcher ohne Zäune auskommt und der Öffentlichkeit ganztägig zugänglich ist und ebenso dem Anspruch an eine moderne Verkehrserziehung und des Verkehrstrainings auch für bewegungseingeschränkte alte Menschen und Menschen mit Behinderung (z.B. „freies Fahren“, Mobilitätstraining unter Einbeziehung von Dritten, z.B. ADFC, Verkehrswacht usw.) Rechnung trägt?

Wohnbaupotentiale
Welche sozialverträglichen Neubaupotentiale bietet die Bremer Straße?

Soziale Infrastruktur
Welche Einrichtungen wären im Zuge einer Realisierung möglicher Neubaupotentiale vorgesehen und zeitgleich umsetzbar? Besondere Berücksichtigung gilt hier dem notwendigen Neubau einer Stadtteilbibliothek und der Entwicklung des Bedarfs an Kitaplätzen.

Schulgarten Moabit
Ist eine Weiterentwicklung des Schulgartens zur Stärkung der pädagogischen Angebote denkbar? Ist es dabei möglich das derzeitige Funktionsgebäude des Schulgartens in der Birkenstraße 35 in Absprache mit den Trägern vor Ort baulich und technisch zu ertüchtigen (u.a. Heizungsanlage, Fenster) und in einen zeitgemäßen Stand zu versetzen? Ist eine Erweiterung des Funktionsgebäudes denkbar und sinnvoll?

Perspektive für den Unionplatz
Welche Perspektiven bietet die Entwicklung des Unionsplatzes (z.B. zusätzlicher und ergänzender pädagogischer Angebote für Kinder und Jugendliche)? Wie ist eine Sanierung der Spielplätze und Geräte realisierbar? Wie kann eine mögliche Aufwertung langfristig gesichert werden (evtl. in Zusammenarbeit mit den Trägern des Schulgartens)?

Angrenzende Sporthalle und Sportgelände
Wie können die Sportanlagen im Rahmen der Gesamtkonzeption sinnvoll weiter entwickelt werden?

Spielstraße
Die Bremer Straße ist schon heute in weiten Teilen eine Spielstraße, wirkt aber bestenfalls wie eine „Zone 30“ Straße. Durch welche baulichen und gestalterischen Maßnahmen kann das Merkmal einer Spielstraße betont und unterstützt werden. Ist eine Einbeziehung der Spielstraße in das Konzept eines Verkehrsgartens denkbar?

Grünflächenentwicklung
Wie kann das grüne Band der Bremer Straße als Grünfläche weiter ausgebaut und qualifiziert und der bestehende Baumbestand gesichert werden?

14.03.2016
SPD-Fraktion
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Den beiden Antragstellern möchte ich danken, das sie mit Dringlichkeitsanträgen wie diesem die Demokratie Simulation in Berlin Mitte bzw. Gesamtberlin fördern und die Bürgerbeteiligung komplett aussprerren.

Die Wertigkeit von BVV Parteien, die durch ihr Abstimmungsverhalten hinsichtlich der Jugendverkehrsschule Moabit ein klares Zeichen GEGEN die Bürgerbeteiligung und integrative Verkehrserziehung aussprechen.
Und die im dem Dringlichkeitsantrag geforderte Entfernung des Zaunes um die JVSMoabit, zeigt die unausgegorene Antragstellung in Bezug auf sozial-ökologische-pädagogischen Nahraum, denn es handelt sich um einen sozial-ökologischen-pädagogischen Schutzraum der ohne Zaun nicht gewährleistet ist und den Antragstellern nur als Vorstufe zu Baumaschinen und Baggern dient.
Wir fordern für alle Bürger und betroffene Schulen in Berlin Mitte den Dringlichkeitsantrag SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen komplett abzulehnen.